KUNBUS-PRS

PROFIBUS DP Master Redundanz

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PROFIBUS DP Redundancy Switch KUNBUS-PRS
Schaubild - Profibus Master Redundanz Switch Architektur
Profibus Master Redundanz Switch Architektur

In Zeiten von Just-in-Time-Produktion sowie erhöhten Sicherheitsanforderungen müssen Anlagen redundanzfähig sein. Die komplette Steuerungsfunktion muss beim Ausfall des operationellen Systems durch ein Ersatzsystem übernommen werden. Die optimale Lösung hierfür bietet der PRS - PROFIBUS Redundancy Switch.

Der PRS ist ein kompaktes 24V Hutschienenmodul, das die nötige Umschaltlogik sowie einen intelligenten Doppel-DP-Slave beinhaltet. Zwei DP-Master und der eigentliche PROFIBUS, welcher mit den DP-Slaves verbunden ist, können angeschlossen werden.

Der Switch überwacht auf PROFIBUS-Protokollebene sowie auf Applikationsebene den Zustand des operationellen DP-Master-Systems. Bei Ausfall des operationellen Systems schaltet der PRS automatisch elektrisch auf das Stand-by-System um, welches dann die DP-Slaves nahtlos übernimmt. Da generell verhindert wird, dass beide DP-Master gleichzeitig mit dem Bus verbunden sind, vermeidet der Switch alle Nachteile bisheriger Redundanzkonzepte.

Anders als beim gängigen Flying-­Master- Prinzip kann mit dem PRS kein doppelter Adressenkonflikt auftreten, auch wenn der ausgefallene DP-Master noch auf ­PROFIBUS-Ebene am Bus aktiv ist. Ein weiterer Nachteil des Flying-Master-Prinzips besteht darin, dass viele DP-Master-Implementierungen am Markt dieses Konzept nicht unterstützen. Der Switch kann auch mit solchen Implementierungen problemlos ein Redundanzkonzept realisieren.

Das Gerät stellt den DP-Mastern wichtige Informationen für den Redundanzbetrieb zur Verfügung, wie z.B. den Alive-Zustand des komplementären Systems, und ermöglicht zusätzlich die Ausführung eines gezielten Umschaltkommandos. PRS erlaubt die Realisierung komplexer Redundanzkonzepte, z.B. in Verbindung mit OPC-Servern und einer übergeordneten Ethernetkommunikation auf Zellebene. Als weiteres Feature kann der PRS auch über die beiden integrierten Ethernetanschlüsse kontrolliert werden, falls eine Steuerung direkt über den PROFIBUS nicht möglich ist.

Der PRS stellt keinen Single Point of Failure dar, da auch bei einem Ausfall des Switches die PROFIBUS-Kommunikation problemlos weiterläuft.

Highlights

  • Ein doppelter Adressenkonflikt ist ausgeschlossen, auch wenn der ausgefallene DP-Master noch auf PROFIBUS-Ebene am Bus aktiv ist
  • Realisierung komplexer Redundanzkonzepte, z.B. in Verbindung mit OPC-Servern und einer übergeordneten Ethernetkommunikation auf Zellebene
  • Falls eine Steuerung direkt über den PROFIBUS nicht möglich ist, kann PRS auch über die beiden integrierten Ethernetanschlüsse kontrolliert werden
  • PRS stellt keinen Single Point of Failure dar, da auch bei einem Ausfall des Switchs die PROFIBUS-Kommunikation problemlos weiterläuft
Artikel Artikelnummer
PRS-PROFIBUS DP Redundancy Switch

ehemalige COMSOFT Artikel-Nr.
4000-2-P 00-3-H-*

100149Info Icon

 

Zubehör Artikelnummer
Serielles Anschlusskabel

ehemalige COMSOFT Artikel-Nr.
4000-7-0 0 4-P

100151Info Icon
Ethernet Drehkabel

ehemalige COMSOFT Artikel-Nr.
4000-7-0 0 5-P

100126Info Icon
Stromversorgung 24V / 1,3A mit 100-240V Weitbereichseingang und Power Boost für bis zu 2 SNL2-E/FNL/PRS

ehemalige COMSOFT Artikel-Nr.
4000-7-0 0 S H

100161Info Icon
Stromversorgung 24V / 2A mit 100-240V Weitbereichseingang und Power Boost für bis zu 5 SNL2-E/FNL/PRS

ehemalige COMSOFT Artikel-Nr.
4000-7-0 1 S H

100160Info Icon

 

Technische Daten  
Baudraten Ethernet: max. 100 MBit/s; PROFIBUS RS485: max. 12 MBit/s; RS232: 57,6 KBit/s
Schnittstellen Ethernet: 2 x 10/100 BaseT; PROFIBUS: 3 x RS485 (DB9): Seriell: RS232 (Schraubklemme)
Unterstützte PROFIBUS Protokollvarianten DPV0, DP-Slave
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