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CC-Link

Kommunikationsmodule für CC-Link Netzwerke

  • CC-Link Embedded Modul KUNBUS-COM

    KUNBUS-COM

    Leistungsfähiges Kommunikationsmodul für CC-Link Netzwerke

  • CC-Link Embedded Modul KUNBUS-IC

    KUNBUS-IC

    Kompakte Aufsteckplatine im DIL-32-Format für CC-Link Netzwerke

CC-Link Bussystem

CC-Link wurde ursprünglich 1996 von Mitsubishi Electric in Japan entwickelt und hat von dort aus einen Siegeszug in Asien angetreten. Mittlerweile kann man CC-Link dort als Standard ansehen. Aber auch in Europa und Amerika finden sich bereits viele Anwender und Hersteller, die sich in der CLPA (CC-Link Partner Association) organisiert haben.

CC-Link bietet eine Hochgeschwindigkeitskommunikation in der Steuerungs- und Feldbus-Ebene zwischen Steuerungen (SPS), Sensoren oder Aktoren. CC-Link unterstützt Baudraten von bis zu 10 Mbit/s. CC-Link hält die Normen EN 954 und IEC 61508 im Bereich Sicherheit ein und ist kompatibel zu ISO 15693 und 14443. Die Arbeitsfrequenz von 13,56 MHz ist weltweit zugelassen und ermöglicht so den globalen Einsatz.

CC-Link ist eine für die Automatisierungstechnik entwickelte Gruppe von offenen Industrienetzwerken. Die universelle Funktionalität der CC-Link Familie bezieht sich für die Automatisierungstechnik hauptsächlich auf die Möglichkeit, auf sämtlichen Ebenen in der Produktion sowohl Steuerungsdaten als auch Informationen kommunizieren zu können. Da für die Datenkommunikation sowohl Duplex- als auch Einfachleitungen eingesetzt werden, ermöglichen CC-Link Netzwerke bei deterministischer Kommunikation eine überaus hohe Übertragungsrate. Damit wird auch ein herstellerunabhängiger Datenaustausch innerhalb zahlreicher Automatisierungsprodukte gewährleistet.

Sowohl Fertigungsinseln, Prozesse als auch einzelne Maschinen können mit CC-Link erfolgreich gesteuert werden, was kaum einen Industriebereich ausschließt. Neben der industriellen Automation findet CC-Link seinen Einsatz auch in der Gebäudeautomation sowie bei der Fabrik- und Fertigungsanlagesteuerung.

CC-Link Definition

CC-Link bedeutet Control and Communications Link. 1996 entwickelt, stieg in den kommenden Jahren die Nachfrage nach einem offenen Netzwerk, was unweigerlich zur weiten Verbreitung des Feldbus-Netzwerkes führte. Das offene Netzwerk CC-Link ermöglicht eine firmen- oder herstellerunabhängige Datenübertragung, wobei dennoch eigene Schnittstellen verwendet werden können.

Die vier verschiedenen CC-Link Netzwerke

Um der steigenden Nachfrage nach CC-Link sowie dem individuellen Bedarf in der Industrie Rechnung zu tragen, wurden vier sich ergänzende Versionen des CC-Link Netzwerkes entwickelt. Diese decken unterschiedliche Aspekte in der Automatisierungskommunikation ab und bieten eine hohe Flexibilität beim Einsatz:

Standard CC-Link

Das Standard CC-Link Netzwerk ist in zwei Versionen verfügbar, die sich lediglich in der übertragbaren Datenmenge unterscheiden. Dieses industrielle Netzwerk ermöglicht bei hoher Übertragungsgeschwindigkeit sowohl die Kommunikation von Informationen als auch die von Steuerungsdaten, was heute die Basis für eine integrierte, industrielle Automation darstellt. Auf diese Weise können unterschiedlichste Automatisierungsgeräte miteinander verbunden werden, wobei hohe Geschwindigkeit und ein deterministischer Datenaustausch für CC-Link kennzeichnend sind. Eine weitere Besonderheit ist, dass die oben erwähnten Versionen (Version 1.1/ Version 2.0) parallel in demselben Netzwerk eingesetzt werden können.

CC-Link/LT

Sensoren und Aktoren können mit dem bit-basierten Netzwerk CC-Link/LT bequem implementiert werden. Weiter werden auch bei der Verbindung von Feldgeräten mit einem Schaltschrank sowohl der zeitliche als auch technische Aufwand reduziert. Da potentielle Fehler bei der Verdrahtung mit Hilfe von Profilleitungen verhindert werden, wird ebenso die Installationszeit auf ein Minimum reduziert. Auf CC-Link basierend, ist der Einsatz von dreiadrigen Standardleitungen bei CC-Link/LT denkbar.

CC-Link Safety

Mit CC-Link Safety werden insbesondere diejenigen Datenübertragungsfehler identifiziert, welche die Not-Aus-Funktion und damit einen Produktionsausfall bewirken könnten. Auf diese Weise werden Maschinen mit Hilfe der CC-Link Sicherheitsfunktion rasch in einen unkritischen Status überführt. Verantwortlich für diese praktische Funktion ist eine CC-Link Safety Schicht, welche die oberste CC-Link Protokollschicht überlagert und damit schnell Kommunikationsfehler lokalisiert. Während ein CC-Link Safety Mastermodul die vorherrschende Rolle einnimmt, gilt CC-Link Safety als Protokollerweiterung, die eine parallele Nutzung von CC-Link Safety Geräten und Standard CC-Link Geräten gewährleistet.

CC-Link IE

CC-Link IE ist das am weitesten verbreitete und am häufigsten genutzte CC-Link Netzwerk. CC-Link IE steht für Control and Communications Link Industrial Ethernet und trägt den Anforderungen Rechnung, eine universelle und problemlose Datenkommunikation auf sämtlichen Ebenen in der industriellen Automatisierungstechnik – von der Leit- bis zur Fertigungsebene – zu gewährleisten. Sowohl als Feldbus als auch als Steuerungsnetz verfügbar, ist CC-Link die Grundlage für CC-Link IE. Die Kombination des CC-Link IE Controller-Netzwerks mit dem CC-Link IE Field-Netzwerk ermöglicht folglich die Kommunikation großer Datenmengen sowie die Verbindung zu Netzwerken mit anderen Geräten.

Eigenschaften von CC-Link IE Field:

  • Möglicher Geräteaustausch bei laufendem Betrieb. Während ein Stillstand abgewendet wird, können einzelne Netzwerkstationen problemlos im laufenden Netzwerk implementiert werden.
  • Dezentrale Ein- und Ausgänge ermöglichen eine hohe Geschwindigkeit beim Datenaustausch (1 Gigabit pro Sekunde). Hierfür wirkt das deterministische Echtzeit-Protokoll unterstützend. Betrieb und Überwachung der Geräte sind somit ebenso möglich wie die Datenübertragung im Steuerungsbereich.
  • Bestehende Ausrüstungen, Werkzeuge sowie Kenntnisse machen es einfach, das CC-Link IE Field Netzwerk zu verdrahten. Die Kosten für Planung, Inbetriebnahme und Wartung sinken, da keine Kenntnisse für Netzwerkdiagnose oder Konfiguration vonnöten sind. Individuelle Systemkonfigurationen in Form von Bus-, Sterntopologie oder deren Kombination sind durchführbar. Auch für die Gerätesteuerung sind keine Netzwerkkenntnisse erforderlich, ein gemeinsamer Speicher ist ausreichend.
  • Auf die einzelnen Geräte auf der Fertigungsebene kann eine Konfigurationssoftware mit Hilfe der nahtlosen Netzwerkumgebung und dem CC-Link IE Netzwerk problemlos zugreifen. Eine Überwachung und Einstellung der Geräte ist somit von beliebigen Orten aus möglich, was die Planungseffizienz deutlich steigert.
  • Im Gegensatz zu einem sternförmigen Netzwerk (aufwendige Switches) können bei einem CC-Link IE Field Netzwerk preiswerte Switches eingesetzt werden, die über keine Management-Funktion verfügen. Weiter entfallen Hubs bei Einsatz von Bustopologie oder Ringtopologie. Diese Tatsachen ergeben attraktive Einsparungen.
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