Basics CCLink, CClink IE

CC-Link wurde ursprünglich 1996 von Mitsubishi Electric in Japan entwickelt und hat von dort aus einen Siegeszug in Asien angetreten. Mittlerweile kann man CCLink dort als Standard ansehen.
Aber auch in Europa und Amerika finden sich bereits viele Anwender und Hersteller, die sich in der CLPA (CCLink Partner Association) organisiert haben. Die CLPA hat weltweit mehr als 1000 Mitglieder.
Inzwischen (Stand 2010) sind CC-Link-Produkte von über 850 Herstellern erhältlich.
CC-Link bietet eine Hochgeschwindigkeitskommunikation in der Steuerungs- und Feldbus-Ebene zwischen Steuerungen (SPS), Sensoren oder Aktoren.
CC-Linkunterstützt Baudraten von bis zu 10 Mbit/s. CC-Link hält die Normen EN 954 und IEC 61508 im Bereich Sicherheit ein und ist kompatibel zu ISO 15693 und 14443. Die Arbeitsfrequenz von 13,56 MHz ist weltweit zugelassen und ermöglicht so den globalen Einsatz.

Die neueste Weiterentwicklung heißt CC-Link IE (Control and Communication Link Industrial Ethernet) und ist das erste vollständig integrierte 1-Gigabit- Ethernet-Netzwerk auf LWL-Basis für die industrielle Automation. Zusätzlich zur Steuerdatenübertragung an die Geräte wie PCs,
Steuerungen, HMIs und Motion Controllern realisiert CC-Link auch die Datenübertragung zwischen den einzelnen Kommunikationsschichten, von der Fertigungsebene bis hinauf zur Leitebene.
Die LWL-Übertragung ist unempfindlichen gegen elektromagnetische Störeinflüsse.
Das System kann redundant aufgebaut werden und unterstützt verteilte, dynamische Netzstrukturen. Geräte können im Betrieb getauscht und zusätzlich eingebracht werden.
CC-Link IE verwendet eine Bitübertragungsschicht, standardisiert nach IEEE 802.3z bzw. 1000BASE-SX IE.

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